Anungua Otgonbayar
19. March 2025
Sehr freundlich
Anungua Otgonbayar
19. March 2025
Sehr freundlich
Jörg Schulze (Allianz)
20. September 2024
Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, eine Reise mit DPD zu erleben, die ich so schnell nicht vergessen werde. Das alles begann mit einer kleinen, naiven Entscheidung, die ich heute bitter bereue: Ich hätte den Versand mit DHL wählen können – für schlappe 6 Euro mehr. Aber nein, ich dachte mir: "Ach, das kommt schon an." Wie sehr ich mich irren sollte… Kapitel 1: Die Ankunft in der Versandwelt Am 15.09.2024 bestellte ich bei Tibber einen kleinen, harmlosen Pulse. Am 16.09.2024 kam die frohe Botschaft per E-Mail: „Ihr Paket wurde versandt.“ Hurra, dachte ich. Am 19.09.2024 wurde mir dann ein Zeitfenster mitgeteilt: Zwischen 10:03 Uhr und 11:03 Uhr sollte das Paket eintreffen. Da mein Büro um diese Zeit geöffnet war, freute ich mich schon. Doch weit gefehlt. Kein DPD-Fahrer, kein Paket, nur eine E-Mail mit der Nachricht: „Leider haben wir Sie heute nicht persönlich angetroffen.“ Hmm... War ich etwa unsichtbar? Kapitel 2: Die Magie der Postleitzahlen Neugierig klickte ich auf den Link in der E-Mail, um den Status meines Pakets zu überprüfen. „Die eingegebene Postleitzahl gehört nicht zu dieser Paketnummer“, hieß es. Äh, wie bitte? Nach fünf Versuchen und gefühlten 20 grauen Haaren rief ich dann die DPD-Hotline an. Ergebnis? Laut der freundlichen Dame: „Ihre Postleitzahl passt nicht zur Paketnummer.“ Na großartig, dachte ich. Kapitel 3: Die Geisterzustellung Beim zweiten Anruf hieß es plötzlich: „Ihr Paket wurde bereits zugestellt!“ Oh, wirklich? Wo denn? Ich fragte alle Nachbarn aus, aber keiner hatte mein Paket gesehen. Also nochmal bei der Hotline angerufen (mittlerweile waren wir schon fast Freunde) – diesmal wurde mir gesagt, das Paket sei in einem Pickup-Shop in der Karl-Liebknecht-Straße 5 gelandet. Aha! Also ab ins Auto und die 10 km dorthin gefahren – 20 km insgesamt, hin und zurück. Doch was fand ich dort? Nichts. Außer Klamottengeschäfte, nirgends ein Schild oder Reklame und die Anwohner wussten auch keinen Rat wo dieser DPD-PickUP Shop sein sollte. Feierabend um 19:00 Uhr? Super also wieder nach Hause. Wieder nichts. Kapitel 4: Der versteckte Paketshop Am nächsten Morgen rief ich wieder den DPD an (jetzt echt mit tiefem Durchatmen). Wieder eine nette Dame am Telefon, die mir erklärte, dass der Paketshop vielleicht in einem Bekleidungsgeschäft namens NKD sei. Also fuhr ich wieder 10 km hin, voller Hoffnung. Und siehe da – der Laden war es wirklich! Ganz unscheinbar ein kleiner Aufkleber von innen lesbar. Nur leider, mein Paket war noch nicht da. Der DPD-Fahrer sei wohl noch unterwegs und würde „irgendwann am Vormittag oder Mittag“ vorbeikommen. Ah ja. Also wieder 10 km zurück ins Büro und weiter warten. Fazit: Die Moral von der Geschichte Drei Fahrten à 20 km, stundenlange Warteschleifen und ein Hauch von Wahnsinn später: Ich habe mein Paket immer noch nicht. Vielleicht habe ich irgendwann Glück und der „liebe“ DPD-Fahrer erscheint tatsächlich. Doch eines habe ich gelernt: Bei der nächsten Bestellung werde ich die 6 Euro für DHL auf jeden Fall bezahlen – das erspart mir nicht nur Nerven, sondern auch einen unbeabsichtigten Fitness-Plan. Falls ich mein Paket tatsächlich jemals abholen sollte, melde ich mich wieder. Falls nicht, wissen Sie ja, woran es lag... Mit genervten Grüßen,