Stefan Knaup
27. February 2026
Wir haben bewusst ein ortsansässiges, bekanntes, “seriöses“ Unternehmen aus Dachau gesucht, um nicht von einer zwielichtigen Internetfirma verarscht zu werden. Nach dem Vorort-Besichtigungstermin durch den Firmeninhaber hatten wir auch einen sympathischen, „kompetenten“ Eindruck. Das Angebot hat zunächst unser Budget überschritten. Da der Inhaber, als Fachmann • persönlich Vorort war, • alle Räumlichkeiten, incl. Keller selber begutachtet hatte sind wir als Leien davon ausgegangen, dass Angebot und Firma seriös sind. Bei der Vorort-Besichtigung und später nochmals telefonisch hatte der Inhaber erklärt • alles, was vorher entsorgt, verkauft wird, macht den Preis günstiger, niedriger. Darauf haben wir den Auftrag trotzdem erteilt. Angebotspreis: 2.645,37 € incl. MwSt. Abzüglich (nach Besichtigung) • Schlafzimmer o mehr als die Hälfte (Bett mit Lattenrost, 4/9 der Schränke) • Bauernstube o Schwerer massiver Holz-Küchen-Ofen* o Komplette Wand und Deckenverkleidung, demontiert und entsorgt o Bauernschrank mit Glastüren o Bauernschrank/-Regal o Schwerer Holztisch mit Stühlen o Schwere Lampe (massiver Eisenrechen) • Wohnzimmer o Schweres, massives Klavier* o Bücherregal o Beistelltisch o Schachtisch • Esszimmer o Bauerneckschrank o Bauernschrank o Schwerer Holztisch mit Stühlen • Küche o Komplette, große, Einbauküche (Gewicht und Arbeitszeit)* • Bad o Großer Glas-Spiegel-Schrank • 2x Flohmarkt o Spiegel, Bilder, Dekoartikel, Geschirr, Porzellan, … Sollte eine mehr als deutliche Reduzierung sowohl der Arbeitszeit als auch der Entsorgung, gegenüber dem ursprünglichen Angebot, ergeben. Rechnungsbetrag: 4.787,37 € incl. MwSt. (+80%). Persönliche Meinung: Selbst wenn die Wohnung noch genau so gewesen wäre wie bei der Besichtigung • Wäre eine maximale Erhöhung von 10-20% rechtens und „seriös“. • Ab einer Erhöhung von 100% spricht man im Allgemeinen von Wucher. • Bei den Entsorgungskosten ist die Rechnung um 200% teurer als im Angebot?! Wenn man jetzt noch die zuvor entsorgten Positionen berücksichtigt, gibt es hierfür keine Bezeichnung mehr. Nach Beschwerde-Mail kam Schreiben vom Rechtsanwalt