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Blankenberg

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Blankenberg
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3.2
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D

Dr Scott Dingle

01. August 2025

Schönes Dorf in idyllischer Lage mit Anbindung an die große weite Welt.

R

Richard Schröder

23. October 2024

Der Bahnhof Blankenberg ist ein Symbol dafür, wie man Bahninfrastruktur erfolgreich gegen die Wand fährt. Wenn man sich das Empfangsgebäude ansieht, könnte man fast glauben, man befindet sich in einer Kulisse für einen post-apokalyptischen Film. Das Dach ist eingestürzt, die Fassade bröckelt, und was einst das Herz des Bahnhofs war, liegt nun wie ein Mahnmal für den Verfall da. Hier steht nicht nur ein Gebäude in Trümmern, sondern auch der Stolz und die Würde eines Ortes, der früher Menschen verbunden hat. Es ist wirklich traurig, dass ein solches Bauwerk, das früher einen gewissen Charme ausstrahlte, heute nur noch als Ruine existiert. Und dafür sollten sich die Verantwortlichen bei der Bahn wirklich schämen. Wer ein Gebäude so verkommen lässt, zeigt deutlich, wie wenig Interesse er an der Erhaltung von Infrastruktur hat. Man könnte fast meinen, es sei Absicht, damit man es irgendwann einfach abreißen kann und niemand mehr fragt, warum. Aber es geht noch weiter: Die Strecken nach Wismar und Karow, einst Verbindungen für die Region, sind längst Geschichte. Die Bahn hat sich hier zurückgezogen, und auch das Land Mecklenburg-Vorpommern zeigt kein Interesse daran, diese Verbindungen - zu mindestens nach Wismar - wiederherzustellen. Abgehängt, vergessen und sich selbst überlassen – so sieht es hier aus. Züge nach Rostock und Hamburg fahren noch, aber ansonsten kann man hier nur noch den Verfall bewundern. Service oder Personal? Fehlanzeige. Blankenberg ist das perfekte Beispiel dafür, wie die Deutsche Bahn ihre einst lebendigen Bahnhöfe in Geisterstätten verwandelt hat. Es ist schäbig von den Verantwortlichen, dass sie diesen Verfall nicht nur zugelassen, sondern aktiv gefördert haben. Millionen in fragwürdige Sanierungen, die nichts verbessert haben – denn der Kunde bleibt im Regen stehen. Obwohl, ein paar Wetterschutzhäuschen, Marke Bushaltestelle, gibt es noch. Ein weiteres Meisterwerk des Missmanagements: Es gibt natürlich keine Toiletten. Wer hier länger auf einen Zug wartet oder sich nach einer langen Fahrt erleichtern möchte, hat Pech. Toiletten sind Luxus, den sich hier niemand verdient hat. Vielleicht hofft die Bahn ja, dass alle Reisenden von diesem trostlosen Ort so schnell wie möglich fliehen – und da braucht man natürlich auch keine sanitären Einrichtungen. Einziger Lichtblick: Ein Eisenbahnfreund hat den Nebenbahnteil des Bahnhofs liebevoll restauriert und in die Zeit der Reichsbahn zurückversetzt. Hier sieht man, was möglich ist, wenn jemand Herzblut in ein Projekt steckt. Allerdings war das der Bahn wohl ein Dorn im Auge. Statt sich zu freuen oder wenigstens zu dulden, dass jemand sich kümmert, wurde dieser Enthusiast von der DB AG tatsächlich angezählt, weil er angeblich die Infrastruktur beschädigt hat. Was war die große Sünde? Die illegale Wiederherstellung eines früheren Überwegs. Dafür hat die Bahn also Zeit und Geld. Für ihre eigene Infrastruktur oder ihre Fahrgäste? Eher nicht. Es ist fast schon absurd, wie Prioritäten hier gesetzt werden. Während die Gebäude zerfallen findet die Bahn also immer noch die Energie, jemanden zur Rede zu stellen, der tatsächlich versucht, etwas zu verbessern. Es zeigt sich mal wieder: Wer nichts tut, lässt es verkommen – und wer etwas tut, wird dafür bestraft.

A

Andre Billich

16. June 2024

Ich schaue gerne auf die Gleise und schaue den vorbeifahrenden Zügen nach. Ich empfinde es als ein logistischen Geschenk für Blankenberg eine Zuganbindung zu haben. Hier gibt es auch einen Blick in die Vergangenheit, das sieht man an dem ein oder anderem Haus neben dem kleinen Bahnhof.

S

Shiva

18. November 2023

Es fehlt ein Unterstand bei den bussen. Und Toiletten fehlen auch

N

Niggi Robsen

18. August 2022

Da möchte man nicht tot über dem Zaun hängen . Am Bhf. Keine Toilette, keine Getränke nix...